Die Betreuung und Versorgung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Menschen.


Wir ermitteln in einem vertrauensvollen persönlichen Gespräch den genauen Hilfebedarf und bereits in dieser Phase werden von uns benötigte Hilfsmittel beantragt und organisiert.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Kliniken, Apotheken, Sanitätshäusern und den Hausärzten können wir auch für Sie die bestmögliche Versorgung in ihrer häuslichen Umgebung ermöglichen.

Unser Leistungsspektrum ist vielfältig und individuell:

Beratung/ Hilfestellung 

Pflegeantrag auf Pflegegrad, Einstufung – MDK Besuch, Pflegeanleitung für Angehörige, sonstige Anträge z.B. Schwerbehindertenausweis, Übernahme der nicht gedeckten Pflegekosten beim zuständigen Amt, Antrag zur Zuzahlungsbefreiung der Krankenkassen, Antrag auf Sonderfahrdienste…

Leistungen der Kranken- und Pflegekassen 

siehe Pflegeinformationen

Hauswirtschaftliche Versorgung 

Zubereitung von Mahlzeiten, Einkäufe/Besorgungen, Reinigung des Lebensbereiches…

Vermittlung / Organisation von Hilfsmitteln 

z.B. Pflegebett, Rollstuhl, Badewannenlifter, Rollator…

Zusätzliche Betreuungsleistungen gem. § 45 b SGB XI 

für Menschen mit erheblichen Einschränkungen der Alltagskompetenz


Je nach Betreuungsbedarf können Leistungen in Höhe eines Grundbetrages von 1200 Euro jährlich oder eines erhöhten Betrages von 2400 Euro jährlich in Anspruch genommen werden, sofern die Pflegekasse dies zur Verfügung stellt...

Vermittlung aller für die Pflege relevanten Dienstleistungen 

Hausnotruf – 24 Std. Bereitschaft durch unseren Pflegedienst, Essen auf Rädern, Krankengymnastik, Ergotherapie, Physiotherapie...

Verhinderungspflege § 39 SGB XI 

Diese Leistung kann der Kunde bei uns abrufen, wenn er/sie dringende Erledigungen hat, oder einmal einen Tag Pause von der Pflege machen möchte. Der Angehörige stellt bei der zuständigen Pflegekasse einen Antrag auf Verhinderungspflege. Er hat nun die Möglichkeit im Kalenderjahr an 28 Tagen oder bis zu 1510 Euro diese Pflege abzurufen. Zur Entlastung der pflegenden Person ist es auch möglich, die Verhinderungspflege stundenweise – auch z.B. einmal wöchentlich – in Anspruch zu nehmen. Ohne Kürzung des Pflegegeldes übernimmt die Pflegekasse dies bis zu einem Betrag von € 1.510. Erstmalig kann die Verhinderungspflege gewährt werden, wenn der Pflegebedürftige bereits seit einem Jahr einer Pflegestufe angehört. Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Pflegekasse, so dass dem Kunden keinerlei Kosten oder Mühen entstehen. (SGB XI §39)

Pflegeberatungen gemäß § 37 SGB XI 

regelmäßige Besuche beim Bezug von Pflegegeld bei Pflegestufe I und II alle 6 Monate und bei Pflegestufe III alle 3 Monate

Wund-Management


Unser Pflegedienst verfügt über eine qualifizierte Wundberaterin:

Fr. Sabine Odenthal

Wir bieten Ihnen fachlich kompetente Beratung und Wundversorgung von unseren zertifizierten Wundmanagerin an.

Das Wund-Management umfasst:

  • Wundanamnese
  • Physiologie der Wundheilung mit den Wundheilungsphasen
  • Wundbehandlung
  • Schmerzmanagement 
  • Wunddokumentation

Diabetes-Beratung


Unser Pflegedienst verfügt über 1 ausgebildete Diabetespflegefachkraft: 


Fr. Johanna Höfler


Wir möchten Sie unterstützen, Ihren Diabetes mellitus in den Alltag zu integrieren.
Wir geben Ihnen Hilfestellung und klären sie darüber auf wie sie z.B.:

  • durch eine Änderung Ihrer Ess- und Bewegungsgewohnheiten die Blutzuckerwerte positiv beeinflussen können
  • worauf Sie bei der täglichen Körperpflege besonders achten sollten, soll ich zur Fußpflege gehen?…
  • wie messe ich mir den Blutzucker?
  • sicherer Umgang mit Insulin, wozu brauche ich Insulin?
  • wie spritze ich mir Insulin?…


Was ist Diabetes?

Diabetes mellitus ist eine Störung des Zuckerstoffwechsels: Ohne Behandlung steigt der Blutzucker der Betroffenenauf zu hohe Werte an. Denn bei Patienten mit Diabetes produziert der Körper entweder zu wenig Insulin oder gar kein Insulin. Oder das vorhandene Insulin wirkt nicht richtig.
Das Hormon Insulin ist aber wichtig: Es senkt den Blutzuckerspiegel.

Die genauen Ursachen des Diabetes sind bis heute noch nicht bekannt. Wir wissen aber, dass verschiedene Faktoren zusammenkommen müssen, bevor Diabetes auftritt. Hier spielen die modernen Lebensbedingungen eine wichtige Rolle: wenig Bewegung, viel Essen und möglicherweise auch Umweltfaktoren. Beim Typ-2-Diabetes ist auch die Vererbung von großer Bedeutung.


Beschwerden (Symptome) der Zuckerkrankheit:

Charakteristische Symptome sind Müdigkeit, Schwäche und Unwohlsein, vermehrtes Durstgefühl und Trinken, häufiges Wasserlassen, Juckreiz, Harnwegsinfekte, Gewichtsabnahme, Sehstörungen oder Gemütsstörungen. Trotzdem wird Diabetes häufig nur zufällig entdeckt. Denn erhöhte Blutzuckerwerte verursachen oft lange Zeit wenige oder gar keine Beschwerden - vor allem beim Typ-2-Diabetes. Er wurde früher oft "Altersdiabetes" genannt und ist die häufigste Form der Zuckerkrankheit.


Das Ziel der Diabetestherapie ist es, möglichst gute Blutzuckerwerte zu erreichen, um Folgeschäden der Zuckerkrankheit zu vermeiden.


Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • gesunde Ernährung und Bewegung ("Änderung des Lebensstils") 
  • Diabetestabletten ("orale Antidiabetika") 
  • Insulintherapie 
  • Bewusste Ernährung und mehr Bewegung sind die Basis jeder Diabetestherapie. Auch zur Behandlung mit Tabletten und Insulin gehören sie immer dazu.